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Die erste Auflage unseres Debütalbums „Swift As a Swallow“ ist bereits ausverkauft. Aber keine Sorge, denn die zweite ist bereits bei uns und ihr könnt sie hier bestellen. Dazu schickt einfach eine Mail mit eurer Adresse an:

cd [at] crosswind-music [punkt] de

 

So urteilt der FOLKER über die CD:

Auch in Sachen Irish & Scottish Folk Music sekundärsozialisierte Musiker und Musikerinnen können sich ab und zu an den besten der „Originale“ messen, in Deutschland zum Beispiel Bands wie Iontach, Dán, Whisht!, Cara und nun auch das neue junge Quartett Crosswind. Vom ersten bis zum letzten Ton zieht ihr Debütalbum den keltophilen Hörer in seinen Bann. Ob Tuneset oder Ballade, ob Traditional oder Eigenkomposition, ob arrangiert oder improvisiert, es groovt, es rockt, es swingt, es bildet Klangteppiche und Raufs und Runters, und wenn man in dem aufwendig gestalteten Beiheft die Texte mitliest, die vom amerikanische Bürgerkrieg, von der Jagd auf den weißen Hasen, von Tanzmädchen oder einer Fernbeziehung handeln, wird man mit menschlichen (und häsischen) Schicksalen konfrontiert, die die U- in eine E-Musik verwandeln. Irische und schottische sowie irisch-amerikanische Wurzeln besitzen die Stücke dieser Scheibe gleichermaßen, während die drei Musiker und die eine Musikerin eine Fusion aus Rheinland und Westfalen bilden. Stefan Decker und Sebastian Landwehr sind seit Jahren unersetzbare Bestandteile der Bonner Keltenszene, während Béatrice Wissing im Münsterland und Mario Kuzyna in Ostwestfalen-Lippe ihre Heimat haben. Decker ist Kennern überdies als Gründer der Bands Der Elligh und Ceolma ein Begriff sowie für sein flookiges Flutespiel bekannt. Landwehr und Kuzyna steuern vor allem ihre virtuosen Gitarrenkünste und Wissing ihr Geigenspiel bei, und alle drei singen mit sehr unterschiedlichen Stimmen die besagten Balladen, deren Hauptmelodien dann immer wieder durch Zwischenspiele unterbrochen und aufgemischt werden. Mehrstimmigkeiten und Gegenspiele erhöhen die Spannung noch mehr, sodass man am Ende von Track 11 wartet, dass man wieder mit Track 1 anfangen kann, aber nein, da kommt vorher noch ein verstecktes selbstironisches Schmankerl, kaum weniger dramatisch als die Balladen, das vom harten Alltag fleißig übender Musiker in einem Mietshaus handelt.

Michael A. Schmiedel